Rechtshilfe

Retten wir die fließende Enns

 
Kein Kraftwerk mitten in Steyr!

 

Etwa 500 Meter unterhalb der Mündung der Steyr in die Enns, die im Zentrum der Altstadt liegt, soll die Enns durch ein Kraftwerk gestaut werden. Steyr würde dann an einem Stausee statt am Zusammenfluss liegen. Die Kosten sind hoch, der Energie-Output gering, es scheint sich um ein Prestigeprojekt der Energiewirtschaft und der Stadtpolitik zu handeln.


Die ökologischen Folgen wären ebenso verheerend wie die Auswirkungen für die Lebensqualität. Viele SteyrerInnen und zahlreiche Gäste besuchen die Schotterbänke und erfahren das lebendige Wasser. Die Enns hat in Oberösterreich ein Fließgefälle von 155 Metern. Davon sind nur noch fünf Meter nicht energetisch genutzt. Diese letzten 3 % mitten in Steyr sind noch wertvolle Laichplätze und Lebensräume für Huchen, Äsche, Nase und andere strömungsliebende Fische – jetzt sollen auch sie durch einen Stau zerstört werden. Mensch und Tier brauchen diese letzten Rückzugsgebiete. Von ökologischer Stromerzeugung kann hier keine Rede sein.


Bitte helfen auch Sie mit die fließende Enns zu retten und schließen sich dem Protest gegen den Bau eines Kraftwerks bei der Rederbrücke an >

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Deklaration zum Schutz der Isel in Osttirol unterstützen! Helfen Sie mit und unterzeichnen Sie die Email an den LH Platter, LHStv. Gschwentner, LHStv. Steixner ... mehr > Sehr geehrter Herr LH Günther Platter, LHStv. Hannes Gschwentner, LHStv. Anton Steixner,

mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass die Isel, einer unserer letzen frei fließenden Gletscherflüsse, durch zwei große Kraftwerksprojekte gefährdet ist.

Diese Projekte würden aber nicht nur wertvolle und in den Alpen selten gewordene Flusslandschaften samt ihrer europäisch geschützten Tier- und Pflanzenwelt zerstören, sondern auch eindeutig wertvollen Erlebnis – und Erholungsraum für uns, die nächsten Generationen und den Tourismus gefährden.

Das Ministerium und der WWF haben 1998 die Isel als Flussheiligtum ausgezeichnet und sich gemeinsam für ihren dauerhaften Schutz ausgesprochen. Daher sollte die Isel, anstatt sie jetzt durch Ausbaupläne der E-Wirtschaft zu gefährden, als letzter frei fließender Gletscherfluss Österreichs in ihrer Ursprünglichkeit und Intaktheit als Natura 2000-Gebiet erhalten bleiben.

Warum gebieten Sie diesen widersinnigen und Natur schädigenden Plänen der Gemeinden in Osttirol, die gar nie soviel Strom bräuchten, wie diese Kraftwerke erzeugen könnten, nicht endlich Einhalt und stellen die Isel unter das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000?

Ich unterstütze die gemeinsam mit Bürgerinitiativen von Osttirol und Naturschutzorganisationen wie WWF, Naturschutzbund, Alpin-, Fischerei- und Kajakverbänden verabschiedete Deklaration zum Schutz der Isel und fordere Sie auf, sich vehement und deutlich  für diesen Flussjuwel einzusetzen und gegen die Kraftwerkspläne auszusprechen.

Ich zähle auf Sie!
Mit freundlichen Grüßen

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Mit Ihrer Unterschrift senden Sie ein Beschwerdemail an den LH Platter, LHStv. Gschwentner, LHStv. Steixner.
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Ergobanda

... Wir haben eine Schöpfungsverantwortung. Wir müssen aufstehen und uns für unser kostbarstes Gut- das Wasser einsetzen. Barbara Weber - Ergobanda