Kaunertal

Bürgerinitiativen

 

 

Bürgerinitiative „ Fischbach“


Kontaktinfos: „ Bürgerinitiative Fischbach“
Schöpf Barbara
Tel. 0680 30 25 440
info@martha-laengenfeld.at

Infos über die Initiative: Die Bürgerinitiative wurde 2011 vor allem gegründet um Längenfeld vor schwersten Vermurungen zu bewahren und die Wertschöpfung – Schätzung von unserem Fischbach, den Bürgern von Längenfeld und den künftigen Generationen zu erhalten.

 

Die Hauptargumente warum wir gegen eine so hohe Wasserentnahme bzw. Ableitung von Fisch- , Schran –und Winnebach sind:

  • Durch die Wasserentnahme von über 70% natürliche Landschaftsräume, die als beliebte Urlaubsdestinationen Grundlage für unsere lokale Wertschöpfung aus dem Tourismus sind, in sehr hohen Maße beeinträchtigt werden, und uns Einheimischen selbst ein wertvoller Lebens- und Naherholungsraum verloren geht .
  • Unsere Gletscher wird es in naher Zukunft nicht mehr geben, im Falle einer Realisierung des Projekts, was ist dann mit unserem Restwasser?
  • Durch die drastische Wasserentnahme oberhalb von Gries ist eine Geschiebeverfrachtung im untern Bereich der kleinen Seitenbäche nicht mehr möglich, deshalb besteht eine sehr große Vermurungsgefahr der Landschaft und der Häuser in Längenfeld.
  • Die direkten Anrainer befürchten durch die Baumaßnahmen große Zusatzbelastungen durch Lärm, Verkehr und Staub sowie finanzielle Verluste durch das ausbleiben von Gästen.
  • Durch die ungeklärte Rechtslage rund um die „ Cross-Border-Leasing-Verträge“ die Gefahr besteht , daß die zu bewilligenden Anlage(-teile) und/oder Wasserrechte in ausländische Hände gelangen. Dadurch verlieren die BürgerInnen die Möglichkeit, in Belangen, die das Wasser betreffen, mitzuendscheiden.
  • Durch die geplante Ableitung des Wassers wird auch auf unsere Wasserreserven im Sinne von Trinkwasser zugegriffen. Dies gilt wohl erst für künftige Generationen, die Wertschöpfung aus dem abgeleiteten muss jedenfalls unter allen, auch künftigen Nutzungsaspekt (z.B. Trinkwasserverkauf-export) der Längenfelder Bevölkerung bleiben.
  • Das geplante Kleinkraftwerk der Gemeinde Längenfeld durch die hohe Wasserentnahme durch die TIWAG AG nicht mehr genehmigungsfähig bzw. rentabel betrieben werden kann und es würde auf alle Fälle viel kleiner ausfallen und die Wertschöpfung bleibt so nicht in unserer Gemeinde .
  • Im Hitzesommer 2003 sind mehrere kleine und mittlere Bäche fast ganz ausgetrocknet . Durch das Projekt verlieren die Längenfelder vor allem die  Landwirtschaft und unsere nachfolgenden Generationen die Möglichkeit, Wasser aus dem größten (und derzeit noch unberührten)
    Bach für Bewässerungszwecke zu entnehmen.

 

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Toni Knittel

Von Kindheit an waren im Lechtal Dinge wie freie Umlagerungsstrecken, Tiere wie die Gefleckte Schnarrschrecke oder ...

Toni Knittel