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WWF

Wenn wir die letzten freien Flüsse Österreichs auch noch mit Kraftwerken verbauen, nehmen wir uns alle Chancen, die Flüsse wieder zu renaturieren. Durch den Klimawandel und die zu erwartenden Hochwasser müssen wir in den nächsten Jahren den Flüssen wieder mehr Überschwemmungsflächen zurückgeben. Wir brauchen wieder Flüsse voller Leben!

Andreas Wurzer, WWF Österreich

Österreichischer Fischereiverband

Wenn vom Ausbau Erneuerbarer Energieträger die Rede ist, denken wir an die Nutzung der Ausbau-potenziale in den Bereichen Sonnen- und Windenergie, Biomasse und Wasserkraft. In Österreich hat letztgenannte ihren Part zur Erreichung der Kyoto-Ziele bereits erfüllt! Ein weiterer Ausbau der Wasserkraft würde zu einem unwiederbringlichen Verlust der nur noch spärlich vorhandenen naturnahen Fließstrecken führen. Oberste Priorität sollten vielmehr der Erhalt und die Wiederherstellung dieser Lebensräume von Mensch und Tier haben.

Dipl. Ing. Manuel Hinterhofer, Österreichischer Fischereiverband

kajak.at

Die letzten unverbauten Flussabschnitte dürfen nicht unsinnigen, unrentablen und Natur zerstörenden Kraftwerksplänen geopfert werden. Sie müssen sowohl für uns Menschen und unsere Nachkommen als auch für Tiere und Pflanzen in gutem Zustand erhalten bleiben.

Peter Feldhammer, kajak.at

Naturfreunde Österreichs

Die Naturfreunde engagieren sich seit ihrer Gründung für einen schonenden Umgang mit der Natur und Umwelt. Wir setzen uns daher massiv für den Erhalt der letzten naturnahen Fließgewässer in sensiblen Gebieten in Österreich ein, um den Naturschatz Wasser auch für kommende Generationen zu sichern. Es ist außerdem unsinnig zu glauben, dass uns neue Wasserkraftwerke aus der Energiekrise führen. Energieeffizienz erhöhen und Energiesparen sind die einzigen Auswege.

Dipl. Ing.in Regina Hrbek, Naturfreunde Österreichs



Naturschutzbund Österreich

Wasserkraft kann nicht uneingeschränkt als naturfreundlich bezeichnet werden. Denn auch Naturlandschaften und freie Fließstrecken sind nicht erneuerbar. Unsere letzten durchgängigen, unverbauten Bäche und Flüsse, die Lebensadern unserer Landschaft, zu opfern, ist weder sinnvoll noch nachhaltig.

Mag.a Christine Pühringer, Naturschutzbund Österreich

Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz

Als Dachverband der Österreichischen Fischereivereine treten wir national und international für den Schutz der bedrohten Lebensräume der Fische und anderer Wasserbewohner ein. Die artenreiche Vielfalt unserer Fließgewässer muss als Naturerlebnis für uns und unsere Kinder erhalten bleiben!

Sonja Behr, Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz

Alpenverein Edelweiss

Die Erhaltung der Umwelt ist dem Alpenverein Edelweiss ein großes Anliegen, weil wir uns auch in Zukunft in der Natur bewegen und als sensible NatursportlerInnen an ihr teilhaben wollen. Deshalb unterstützen wir die Forderung zur Erhaltung naturnaher Fließgewässer und wünschen uns eine Effizienzsteigerung bestehender Kraftwerke sowie einen Ausbau erneuerbarer Energieträger.

Mag.a Vera Mair, Alpenverein Edelweiss

Forum Wissenschaft & Umwelt

Nach der gewaltfreien Besetzung der Stopfenreuther Au 1984 wurde das Forum Wissenschaft & Umwelt im Frühjahr 1985 gegründet. Das Forum tritt für Zukunftsfähigkeit und Biodiversität ein, daher auch für eine zukunftsfähige Energieversorgung durch erneuerbare Energieträger. Ökologische Gesichtspunkte müssen dabei berücksichtigt werden. Fakten dazu bietet das Forum auf www.fwu.at

Klimaschutz darf nicht Vorwand für Naturzerstörung sein! Die beste und billigste Kilowattstunde ist die eingesparte Kilowattstunde!

Prof. Dr. Reinhold Christian, Forum Wissenschaft & Umwelt

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Deklaration zum Schutz der Isel in Osttirol unterstützen! Helfen Sie mit und unterzeichnen Sie die Email an den LH Platter, LHStv. Gschwentner, LHStv. Steixner ... mehr > Sehr geehrter Herr LH Günther Platter, LHStv. Hannes Gschwentner, LHStv. Anton Steixner,

mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass die Isel, einer unserer letzen frei fließenden Gletscherflüsse, durch zwei große Kraftwerksprojekte gefährdet ist.

Diese Projekte würden aber nicht nur wertvolle und in den Alpen selten gewordene Flusslandschaften samt ihrer europäisch geschützten Tier- und Pflanzenwelt zerstören, sondern auch eindeutig wertvollen Erlebnis – und Erholungsraum für uns, die nächsten Generationen und den Tourismus gefährden.

Das Ministerium und der WWF haben 1998 die Isel als Flussheiligtum ausgezeichnet und sich gemeinsam für ihren dauerhaften Schutz ausgesprochen. Daher sollte die Isel, anstatt sie jetzt durch Ausbaupläne der E-Wirtschaft zu gefährden, als letzter frei fließender Gletscherfluss Österreichs in ihrer Ursprünglichkeit und Intaktheit als Natura 2000-Gebiet erhalten bleiben.

Warum gebieten Sie diesen widersinnigen und Natur schädigenden Plänen der Gemeinden in Osttirol, die gar nie soviel Strom bräuchten, wie diese Kraftwerke erzeugen könnten, nicht endlich Einhalt und stellen die Isel unter das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000?

Ich unterstütze die gemeinsam mit Bürgerinitiativen von Osttirol und Naturschutzorganisationen wie WWF, Naturschutzbund, Alpin-, Fischerei- und Kajakverbänden verabschiedete Deklaration zum Schutz der Isel und fordere Sie auf, sich vehement und deutlich  für diesen Flussjuwel einzusetzen und gegen die Kraftwerkspläne auszusprechen.

Ich zähle auf Sie!
Mit freundlichen Grüßen

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Mit Ihrer Unterschrift senden Sie ein Beschwerdemail an den LH Platter, LHStv. Gschwentner, LHStv. Steixner.
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Evelyn Holzer

Der Sommertourismus ist für das Virgental die Existenzgrundlage. .. die Urlauber sollten bei der Abstimmung über das Iselkraftwerk teilnehmen dürfen. Gernot Madritsch