Kaunertal

VIPS & EXPERTEN

 

 

© Bernhard Lötsch
Prof. Dr. Bernd Lötsch

Generaldirektor a.D. Naturhistorisches Museum Wien


Strom aus Wasserkraft gilt als erneuerbar, aber zerstörte Flusslandschaften sind es nicht, denn sie sind meist monoton und artenarm. Aufgestaute Flüsse senken außerdem die Selbstreinigungskraft. Auch verfault neben den Staudämmen das angrenzende Grundwasser, denn es fehlt der belebende Austausch mit dem einstigen Fluss. Hainburg hätte die Trinkwasserreserve für 750.000 Einwohner in Österreich ruiniert und das für damals nur 0,8 Prozent des österreichischen Gesamtenergieverbrauchs. Der größte Strom- und Energieverbrauch findet im Winter statt. Die Wasserkraft trägt dann am wenigsten bei, denn gerade im Winter ist das Wasser überwiegend gefroren in den Alpen.

Der durch gedankenlose Verschwendung aufgeblähte Stromverbrauch - die angeblich "saubere" und "billige" Wasserkraft "macht es möglich" - erzwingt im Winter dann umso mehr kalorischen Strom. Eigentlich muss man zu jedem Wasserkraftwerk einen Schlot dazudenken. Nur intelligente Stromnutzung statt Verschwendung dient Umwelt, Arbeitsmarkt und Devisenbilanz.

 

< zurück

Aktiv werden!

Posten Sie unsere Website in Ihrem Facebook-Profil & werden Sie Mitglied unserer FACEBOOK- Gruppe.

Sichern Sie die artenreichste Flusslandschaft Österreichs und schenken Sie Seeadler, Storch & Co. eine Zukunft: Werden Sie jetzt Österreich-Pate!

 

 

Toni Knittel

Von Kindheit an waren im Lechtal Dinge wie freie Umlagerungsstrecken, Tiere wie die Gefleckte Schnarrschrecke oder ...

Toni Knittel