Kaunertal

Die Sage über das Wasser


Sie sind geistige Kräfte, die wir brauchen, um Menschen zu bleiben. Nur weil man sie nicht sieht, sind sie doch da. Bei fast allen indigenen Völkern ist ein Stein oder eine Quelle der Erzähler der Ursprungs Mythen des Stammes.
Begradigte, vergewaltigte Gewässer, hinter Staudämme gebannte Bäche und Flüsse, zu Hackschnitzelfabriken verkommene Wälder stehen uns nicht mehr als Träger des Geistes zur Verfügung.
Im Ladinischen heißen Wassermädchen Yarines, die glitzernden Wesen, die mit den sich im Wasser spiegelnden Sonnenstrahlen spielen heißen Salwanel, im Wasser, das sich gischtend an Steinen bricht vergnügen sich lebendig und kichernd die Lazuli. In betonierten Kanälen gibt es kein Leben, keine Lazuli. In Rohren dahinzischendes Wasser kann nicht mehr singen von der Schönheit der Sterne und des Regenbogens.
Unsere Vorfahren, die keine Schulbildung, dafür ein hochsensible Intuition und tieferes Herz -Wissen besaßen, als wir alle zusammen mit all unseren digitale Scheinwirklichkeit erzeugenden Maschinen, konnten diese Unsichtbaren noch über das damals noch geöffnete dritte Auge wahrnehmen, sie achteten und ehrten sie.
Wir haben eine Schöpfungsverantwortung. Wir müssen aufstehen und uns für unser kostbarstes Gut- das Wasser einsetzen. Barbara Weber - Ergobanda

Aktiv werden!

Posten Sie unsere Website in Ihrem Facebook-Profil & werden Sie Mitglied unserer FACEBOOK- Gruppe.

Sichern Sie die artenreichste Flusslandschaft Österreichs und schenken Sie Seeadler, Storch & Co. eine Zukunft: Werden Sie jetzt Österreich-Pate!

 

 

Sonja Behr
Sonja Behr

Wasserkraft wird als Allheilmittel der Erneuerbaren gepriesen. Bedeutet dies das „Aus der Traum vom Lebensraum"?... Sonja Behr