WWF – World Wide Fund For Nature

Wenn wir die letzten freien Flüsse Österreichs auch noch mit Kraftwerken verbauen, nehmen wir uns alle Chancen, die Flüsse wieder zu renaturieren. Durch den Klimawandel und die zu erwartenden Hochwasser müssen wir in den nächsten Jahren den Flüssen wieder mehr Überschwemmungsflächen zurückgeben. Wir brauchen wieder Flüsse voller Leben!

Mag. Christoph Walder, WWF Österreich

Österreichischer Fischereiverband

Wenn vom Ausbau Erneuerbarer Energieträger die Rede ist, denken wir an die Nutzung der Ausbau-potenziale in den Bereichen Sonnen- und Windenergie, Biomasse und Wasserkraft. In Österreich hat letztgenannte ihren Part zur Erreichung der Kyoto-Ziele bereits erfüllt! Ein weiterer Ausbau der Wasserkraft würde zu einem unwiederbringlichen Verlust der nur noch spärlich vorhandenen naturnahen Fließstrecken führen. Oberste Priorität sollten vielmehr der Erhalt und die Wiederherstellung dieser Lebensräume von Mensch und Tier haben.

Dipl. Ing. Manuel Hinterhofer, ÖFV

Riverwalk

“Riverwalk” is a powerful life-changing experience for young people who want to discover and protect rivers and have an intense cross-cultural experience but it is also a project that sends a clear message: while there is a need for renewable energy, it cannot come at all costs. With the number of free-flowing, wild rivers in Europe dwindling, it is critical to protect the most intact and ecologically important ones left.

Nathan Spees, Generation Earth

Naturfreunde Österreichs

Die Naturfreunde engagieren sich seit ihrer Gründung für einen schonenden Umgang mit der Natur und Umwelt. Wir setzen uns daher massiv für den Erhalt der letzten naturnahen Fließgewässer in sensiblen Gebieten in Österreich ein, um den Naturschatz Wasser auch für kommende Generationen zu sichern. Es ist außerdem unsinnig zu glauben, dass uns neue Wasserkraftwerke aus der Energiekrise führen. Energieeffizienz erhöhen und Energiesparen sind die einzigen Auswege.

Dipl. Ing.in Regina Hrbek, Naturfreunde Österreichs

Naturschutzbund Österreich

Wasserkraft kann nicht uneingeschränkt als naturfreundlich bezeichnet werden. Denn auch Naturlandschaften und freie Fließstrecken sind nicht erneuerbar. Unsere letzten durchgängigen, unverbauten Bäche und Flüsse, die Lebensadern unserer Landschaft, zu opfern, ist weder sinnvoll noch nachhaltig.

Mag.a Christine Pühringer, Naturschutzbund Österreich

Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz

Als Dachverband der Österreichischen Fischereivereine treten wir national und international für den Schutz der bedrohten Lebensräume der Fische und anderer Wasserbewohner ein. Die artenreiche Vielfalt unserer Fließgewässer muss als Naturerlebnis für uns und unsere Kinder erhalten bleiben!

Sonja Behr, ÖKF

Alpenverein Edelweiss

Natürliche Fließgewässer sind gerade für Bergsteiger eine wichtige Komponente, um dem Gesamterlebnis Berg Authentizität zu verleihen. Dem Alpenverein Edelweiss ist der Erhalt von Naturlandschaften ein großes Anliegen, da sich unsere Mitglieder ständig darin bewegen und den nächsten Generationen eine ebenso intakte Umwelt weitergeben möchten. Daher unterstützen wir die Forderung zur Erhaltung naturnaher Fließgewässer.

Ing. Philipp Aschenbrenner, Alpenverein Edelweiss

Forum Wissenschaft & Umwelt

Nach der gewaltfreien Besetzung der Stopfenreuther Au 1984 wurde das Forum Wissenschaft & Umwelt im Frühjahr 1985 gegründet. Das Forum tritt für Zukunftsfähigkeit und Biodiversität ein, daher auch für eine zukunftsfähige Energieversorgung durch erneuerbare Energieträger. Ökologische Gesichtspunkte müssen dabei berücksichtigt werden. Fakten dazu bietet das Forum auf www.fwu.at

Klimaschutz darf nicht Vorwand für Naturzerstörung sein! Die beste und billigste Kilowattstunde ist die eingesparte Kilowattstunde!

Prof. Dr. Reinhold Christian, FWU

Angelforum.at

Intensive Nutzung der Wasserkraft und Regulierungen ohne Rücksicht auf die Natur haben viele unserer Gewässer an den Rand ihrer Belastbarkeit gebracht. Ein Entgegenwirken durch Besatzmaßnahmen ist löblich. Die Maßnahmen müssen aber viel weiter gehen. Wir brauchen einen Rückbau der Regulierungen. Wir brauchen Schutzzonen und Laichplätze und vor allem müssen wir den Fischen wieder die Möglichkeit geben, ihre ursprünglichen Laichzonen zu erreichen.

Christoph Wimmer, Angelforum.at

WET – Wildwasser erhalten Tirol

Der Verein „WET – Wildwasser erhalten Tirol“ setzt sich für den Erhalt der letzten unverbauten Flüsse und Bäche Tirols ein und bezweckt den ökologischen Zustand der Tiroler Fließgewässer stetig zu verbessern.

WET steht dem Ausbau der Wasserkraft sehr kritisch gegenüber und informiert die betroffene Bevölkerung – durch Info-Veranstaltungen, Publikationen und Videos – über dessen Auswirkungen. Der ökologisch vertretbare Ausbaugrad der Wasserkraft wurde in Tirol nämlich bereits vor langer Zeit überschritten und nun ist es an der Zeit die letzten „Flüsse voller Leben“ gemeinsam zu schützen.

Bernhard Steidl, WET

GLOBAL 2000

Wir von GLOBAL 2000 bekennen uns als Umweltschutzorganisation ganz klar zur Energiewende hin zu einer nachhaltigen und erneuerbaren Energiezukunft für Österreich. Damit diese wirklich gelingen kann, ist die Naturverträglichkeit der Energiegewinnung und -Verwendung immer das oberste Ziel – die beste Kilowattstunde ist die, die wir gar nicht verbrauchen, Einspar-Potenziale sind groß und müssen als allererstes gehoben werden. Ein nachhaltiger Energie-Mix kann dann nach unseren Szenarien problemlos Österreich vollständig naturverträglich erneuerbar versorgen – nicht nur im Strom-Bereich, sondern auch im Wärme-, Industrie- und Verkehrsbereich.

Dr. Reinhard Uhrig, GLOBAL 2000

Ökobüro

ÖKOBÜRO setzt sich auf rechtlicher und politscher Ebene für den Umweltschutz und für die Umweltbewegung ein. Die Erhaltung der letzten intakten Flusslandschaften ist ein klare rote Linie für den Gewässerschutz. Diese Lebensräume sind wesentlich, um dem dramatischen Artenterben entgegen zu wirken. Bei Flüsse voller Leben bündeln wir uns Kompetenzen und setzen uns gemeinsam mit den Partnern für den Erhalt der sensiblen Flusslandschaften ein.

Mag. Thomas Alge, Ökobüro